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Donnerstag, 9 Uhr · Hydrant freigegeben · Festplatz

Die Zeitangabe beschreibt eine Beispielszene vom Aufbautag; sie ist kein Termin.

Veranstalter und Festwirte: vom Hydranten bis zur Verteilstation

„Der Hydrant ist freigegeben, die Verteilstation steht.“

Vom Hydranten bis zur Verteilstation liegt die Verantwortung bei Ihnen als Veranstalter. In diesem Abschnitt geht es um die Anzeige beim Gesundheitsamt, das Spülen von Hydrant und Standrohr vor dem Verlegen, die tägliche Kontrolle, das Betriebsbuch und die Untersuchung des Wassers. Was die Standbetreiber ab der Verteilstation übernehmen, steht auf einer eigenen Seite.

Infografik „Der Weg des Wassers“ für Veranstalter: Links steht der Unterflurhydrant mit Standrohr, von dort führt ein Trinkwasserschlauch in einem Bogen zur Trinkwasserverteilstation in der Bildmitte, und von ihren drei Abgängen laufen drei Schläuche zu drei kleinen Ständen rechts. Eine gestrichelte Linie durch die Verteilstation trennt den Bereich des Veranstalters links vom Bereich der Standbetreiber rechts. Die Marke am Hydranten erinnert daran, Hydrant und Standrohr 5 bis 10 Minuten zu spülen; die Marke am Schlauch nennt die Anzeige beim Gesundheitsamt.
Vom Hydranten bis zur Verteilstation trägt der Veranstalter die Verantwortung, ab der Verteilstation trägt sie jeder Standbetreiber für seine eigene Anlage · Infografik

Wofür ist der Veranstalter verantwortlich?

Der Veranstalter ist für den Abschnitt vom Hydranten bis zur Trinkwasserverteilstation verantwortlich, also für die Zuleitung vom Standrohr bis zum Verteiler und für den Verteiler selbst. Bis zum Hydranten einschließlich Standrohr und Sicherungseinrichtung ist das Wasserversorgungsunternehmen zuständig, ab der Verteilstation jeder Standbetreiber für seine eigene Anlage. Die gestrichelte Linie in der Infografik markiert diese Grenze.

Die vollständige Verantwortungskette mit allen drei Abschnitten steht auf der Seite Hinweise und Pflichten.

Quelle: DVGW twin Nr. 15, Stand Juni 2026. Die Zuständigkeiten können im Einzelfall anders verteilt sein und sollten vor dem Aufbau geklärt werden.

Was muss ich dem Gesundheitsamt anzeigen?

Sie zeigen dem Gesundheitsamt Errichtung, Inbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme und die voraussichtliche Dauer der zeitweiligen Wasserversorgungsanlage an, und zwar so früh wie möglich. Die Stilllegung melden Sie innerhalb von drei Tagen. Melden Sie sich also, sobald der Termin des Fests feststeht, nicht erst am Aufbautag.

Quelle: § 11 Abs. 3 TrinkwV, twin Nr. 15.

Wie nehme ich den Hydranten in Betrieb?

Vor dem Verlegen der Leitungen werden Hydrant und Standrohr mindestens 5, besser 10 Minuten bei voll geöffnetem Hydranten gespült; klären Sie mit dem Wasserversorger, wer das übernimmt. Erst danach kommt der Schlauch an den Abgang, und erst dann wird die Verteilstation angeschlossen.

Quelle: twin Nr. 15.

Was ist während des Fests täglich zu tun?

Jeden Morgen spülen Sie die Leitungen, prüfen die oberirdischen Leitungen und die Verteilstation und halten das Ergebnis im Betriebsbuch fest. Das Betriebsbuch nach DIN 2001-2 ist der Nachweis, den Sie dem Gesundheitsamt vorlegen; die Zeilen der einzelnen Standbetreiber zu ihren Schläuchen ergänzen es.

Quelle: twin Nr. 15, DIN 2001-2.

Schlauchbuch-Vorlage zum Ausdrucken

Die Infografik „Der Weg des Wassers“ zeigt links einen Unterflurhydranten mit Standrohr und Wasserzähler, von dem ein Trinkwasserschlauch in einem weiten Bogen zum Ausschankstand rechts führt. Eine Marke am Schlauch nennt die Schlauchlänge von höchstens 40 m.
Vom Standrohr zum Ausschank führt ein Trinkwasserschlauch, der so kurz wie möglich und höchstens 40 m lang ist · Infografik

Wann wird das Wasser untersucht?

Das Wasser wird so früh untersucht, dass die Ergebnisse vor dem Start des Fests vorliegen. Ein zugelassenes Labor nimmt Proben und untersucht sie auf coliforme Bakterien, E. coli und die Koloniezahl bei 22 °C und 36 °C. Planen Sie die Probenahme deshalb in den Aufbau ein, nicht in den Eröffnungstag.

Zeigt die Untersuchung Mängel, führt ein Fachunternehmen die Desinfektion der Anlage durch. Die betroffenen Bereiche werden zunächst gründlich gespült und gegebenenfalls nach den DVGW-Arbeitsblättern W 551-3 und W 291 mit zugelassenen und geeigneten Mitteln desinfiziert; anschließend wird erneut gespült.

Quelle: twin Nr. 15 (Probenahme); DVGW W 551-3 und W 291 (Anlagendesinfektion).

Welche Schläuche und Verteiler sind zulässig?

Zulässig sind nur geprüfte Trinkwasserschläuche, so kurz wie möglich und höchstens 40 m lang, sowie ein Verteiler, an dem jeder Stand direkt und mit eigener Sicherungseinrichtung angeschlossen wird. Die wichtigsten Anforderungen in Kürze:

  • Die Schlauchleitung ist nach DVGW W 543, VP 549 und VP 550 geprüft, der Werkstoff ist trinkwassergeeignet (KTW-Bewertungsgrundlage), und der Schlauch trägt in der Regel die Aufschrift „DIN-DVGW“ mit Prüfnummer (DVGW W 270).
  • Der Schlauch ist lichtundurchlässig, UV-beständig oder -geschützt, druckbeständig bis 10 bar.
  • Die Leitung ist so kurz wie möglich, höchstens 40 m, wird nur für Trinkwasser, eindeutig gekennzeichnet; Garten-, Druck- und Lebensmittelschläuche sind unzulässig.
  • Anschluss jedes Standes nur direkt an der Verteilstation, jeweils mit eigener Sicherungseinrichtung (DIN EN 1717, DIN 1988-100).

Alle Anforderungen mit Regel und Quelle in der Tabelle

Die Schläuche selbst werden vor dem Einsatz desinfiziert: im Regelfall mit 10 ml biostream® ZERO je Liter Schlauchinhalt, etwa 1 Stunde Einwirkzeit und einmaligem Spülen. Die Mengen für jeden Schlauch liefert der Schlauch-Rechner auf biostream.de (neues Fenster).

Quelle: DVGW twin Nr. 15; DIN EN 1717 und DIN 1988-100; Herstellerangabe biostream® GmbH.

Die Anleitung in sechs Schritten

Was die Standbetreiber ab der Verteilstation übernehmen

Stand der Fachangaben: 23.09.2026.

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biostream® ZERO gibt es im Shop in drei Gebinden. Wie viel Sie für Ihren Schlauch brauchen, zeigt der Schlauch-Rechner auf biostream.de. Größere Mengen liefern wir direkt.

  • 250 mlmit Tablette im Deckel
  • 1000 mlFlüssig- und Feststoff-Komponente getrennt
  • 5 LiterFlüssig- und Feststoff-Komponente getrennt

Weitere Gebindegrößen liefern wir direkt, vom 25-Liter-Gebinde bis zum Tankwagen mit 20.000 Litern.

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Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Haben Sie Fragen zu Ihren Schläuchen? Sie erreichen uns unter +49-(0)5138-708 78 38 (täglich 8–15 Uhr, freitags bis 12 Uhr) oder per E-Mail an info@biostream.de. Die Dosiertabelle finden Sie im Infoblatt zur Schlauchdesinfektion (PDF).

Den Link zum Sicherheitsdatenblatt finden Sie nach dem Kauf auf Ihrer Rechnung. biostream® ZERO ist ein Biozidprodukt zur Desinfektion von Wasser und nicht zum Einnehmen bestimmt; die biostream® GmbH distanziert sich von MMS und CDL.