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Freitag, 14 Uhr · Aufbau · Volksfest

Die Zeitangabe beschreibt eine Beispielszene vom Aufbautag; sie ist kein Termin.

Standbetreiber und Schausteller: Trinkwasser­schlauch am Ausschank desinfizieren

„Der Schlauch lag seit Oktober im Hänger.“

Ab der Verteilstation sind Sie für Ihre Anlage einschließlich der Schläuche verantwortlich. Der Schlauch, der heute vom Verteiler zu Ihrem Stand führt, wird deshalb vor dem ersten Glas mit der Lösung aus biostream® ZERO geflutet; die Lösung wirkt etwa 1 Stunde ein, danach spülen Sie den Schlauch mit Trinkwasser. Diese Seite zeigt, was dafür am Aufbautag zu tun ist.

Infografik „Von der Verteilstation zum Ausschank“: Links steht die Trinkwasserverteilstation, von ihrem mittleren Abgang führt ein Trinkwasserschlauch in einem hohen Bogen zur Rückseite des Ausschankstands mit Sicherungseinrichtung, Spülbecken und Zapfhahn. Eine Marke an der Eingangskupplung des Stands nennt die Sicherungseinrichtung nach DIN EN 1717, eine zweite Marke am Schlauchbogen die tägliche Pflicht, die Leitung zu spülen und zu prüfen.
Von der Verteilstation zum Ausschank: Sicherungseinrichtung nach DIN EN 1717 am Eingang des Stands und tägliches Spülen und Prüfen der Leitung · Infografik

Wofür bin ich als Standbetreiber verantwortlich?

Sie sind für alles ab der Trinkwasserverteilstation verantwortlich: für Ihren Schlauch, Ihre Kupplungen, Ihre Zapfstelle und die Spüle an der Rückseite des Stands. Bis zur Verteilstation trägt der Veranstalter die Verantwortung, bis zum Hydranten mit Standrohr und Sicherungseinrichtung das Wasserversorgungsunternehmen.

Ihr Stand wird nur direkt an der Verteilstation angeschlossen, und zwar mit einer eigenen Sicherungseinrichtung, die verhindert, dass Wasser aus Ihrer Anlage in die Leitung zurückfließt. Die Infografik oben zeigt diesen Rückflussverhinderer am Eingang des Stands.

Quelle: DVGW twin Nr. 15 (Verantwortungskette); DIN EN 1717 und DIN 1988-100 (Sicherungseinrichtung je Stand).

Was mache ich vor dem ersten Glas?

Sie beginnen rund 4 Stunden vor dem Einsatz, weil das angesetzte Konzentrat erst nach rund 3 Stunden einsatzbereit ist und die Lösung danach etwa 1 Stunde im Schlauch einwirkt. Der Ablauf hat sechs Schritte:

  1. Wassermenge ermitteln. Innendurchmesser und Länge Ihres Schlauchs ergeben die Wassermenge; der Schlauch-Rechner auf biostream.de nennt sie Ihnen.
  2. Behälter zur Hälfte füllen.
  3. Konzentrat zugeben und verschließen.
  4. Schlauch fluten und einwirken lassen. Der Behälter steht oberhalb des Schlauchs, die Lösung läuft durch, und sobald sie am anderen Ende austritt, bleibt der Schlauch verschlossen, bis die Einwirkzeit von etwa 1 Stunde vorbei ist.
  5. Bei Bedarf wiederholen. Ein Schlauch, der zum ersten Mal mit biostream® ZERO behandelt wird oder seit dem letzten Fest im Hänger lag, bekommt eine zweite Behandlung; dann beginnen Sie rund 5 Stunden vor dem Einsatz.
  6. Durchspülen. Danach dürfen im Trinkwasser höchstens 0,2 mg/l Chlordioxid verbleiben.

Quelle: Herstellerangabe biostream® GmbH, Stand 23.09.2026.

Die Anleitung mit allen Einzelheiten, Zeitplan und Lagerung

Was will das Gesundheitsamt von mir sehen?

Das Gesundheitsamt will einen Nachweis sehen, dass Ihre Schläuche geprüft und vor dem Einsatz desinfiziert sind, dass Sie täglich spülen und kontrollieren und dass Sie das festhalten. Dafür führen Sie je Schlauch eine Zeile im Schlauchbuch: Datum, Maße, Menge biostream® ZERO, Einwirkzeit und Spülung. Diese Aufzeichnung gehört zu den Ergebnissen, die nach twin Nr. 15 im Betriebsbuch nach DIN 2001-2 festgehalten werden.

Manche Städte verlangen zusätzlich eine Bescheinigung. Das Ordnungsamt der Stadt Dresden verlangt für Stände auf dem Weihnachtsmarkt ein „Hygienezeugnis“, das die Desinfektion des Verkaufsstands bestätigt.

Quelle: DVGW twin Nr. 15 und DIN 2001-2 (Betriebsbuch); biostream.de, Stand 23.09.2026 (Beispiel Dresden).

Schlauchbuch-Vorlage zum Ausdrucken

Infografik „Der Weg des Wassers“ für den Weihnachtsmarkt: Links steht die Trinkwasserverteilstation, von ihr führt ein Trinkwasserschlauch in einem Bogen zur Marktbude mit Verkaufsfenster rechts. Die Marke am Schlauch erinnert daran, dass ein erstmals eingesetzter oder lange gelagerter Schlauch zweimal behandelt wird; die Marke an der Bude nennt als Nachweis das Hygienezeugnis, das zum Beispiel die Stadt Dresden für Stände auf dem Weihnachtsmarkt verlangt.
Von der Verteilstation zur Marktbude: Nach langer Lagerung wird der Schlauch zweimal behandelt, und in Dresden dient ein Hygienezeugnis als Nachweis der Desinfektion · Infografik
Infografik „Der Weg des Wassers“ für den Imbisswagen: Links steht ein Standrohr mit Wasserzähler auf dem Unterflurhydranten, von dort führt ein Trinkwasserschlauch in einem Bogen zum Imbisswagen mit Verkaufsklappe, Rädern und Deichsel rechts. Zwei Marken am Schlauch nennen die Aufschrift DIN-DVGW, an der ein geeigneter Schlauch zu erkennen ist, und die Prüfung nach KTW Kategorie A und DVGW W 270.
Vom Standrohr zum Imbisswagen: nur geprüfte Trinkwasserschläuche mit der Aufschrift DIN-DVGW · Infografik

Was ist auf dem Weihnachtsmarkt und am Imbisswagen anders?

Auf dem Weihnachtsmarkt kommt der Schlauch meist aus einer langen Lagerung, und am Imbisswagen hängt er an einem Standrohr statt an einer Verteilstation. An den Regeln ändert das nichts, wohl aber an zwei Handgriffen.

Nach der Lagerung zweimal behandeln. Schläuche, die bisher nicht mit biostream® ZERO desinfiziert oder längere Zeit gelagert wurden, behandeln Sie unbedingt ein zweites Mal. Wer seine Schläuche im Oktober einlagert und im November wieder auspackt, plant also zwei Durchgänge und beginnt rund 5 Stunden vor dem ersten Glühwein.

Am Imbisswagen den geprüften Schlauch nehmen. Ein Trinkwasserschlauch trägt in der Regel die Aufschrift „DIN-DVGW“ und eine Prüfnummer. Der Gartenschlauch aus dem Baumarkt bleibt im Wagen, denn Garten-, Druck- und Lebensmittelschläuche sind für die Trinkwasserversorgung auf Festen unzulässig.

Quelle: Herstellerangabe biostream® GmbH (zweimalige Behandlung); DVGW twin Nr. 15 und Merkblatt der Küstenländer (Kennzeichnung und unzulässige Schläuche).

Welchen Schlauch darf ich nehmen?

Sie dürfen nur einen geprüften Trinkwasserschlauch nehmen: lichtundurchlässig, UV-beständig oder UV-geschützt, druckbeständig bis 10 bar, nur für Trinkwasser genutzt und so gekennzeichnet, so kurz wie möglich und höchstens 40 m lang. Woran Sie ihn erkennen und welche Prüfungen dahinterstehen, steht auf der Seite mit den Hinweisen.

Quelle: DVGW twin Nr. 15 (Stand Juni 2026) mit Verweis auf DIN 2001-2.

Zulässige Schläuche im Detail

Wie viel biostream® ZERO brauche ich?

Im Regelfall brauchen Sie 10 ml je Liter Schlauchinhalt, bei starker Verkeimung 20 ml je Liter. Wie viele Liter in Ihren Schlauch passen, hängt von Innendurchmesser und Länge ab; beides geben Sie in den Schlauch-Rechner ein.

Quelle: Herstellerangabe biostream® GmbH, Stand 23.09.2026.

Was der Veranstalter bis zur Verteilstation erledigt

Häufige Fragen zur Schlauchdesinfektion

Stand der Fachangaben: 23.09.2026.

Bestellen

biostream® ZERO gibt es im Shop in drei Gebinden. Wie viel Sie für Ihren Schlauch brauchen, zeigt der Schlauch-Rechner auf biostream.de. Größere Mengen liefern wir direkt.

  • 250 mlmit Tablette im Deckel
  • 1000 mlFlüssig- und Feststoff-Komponente getrennt
  • 5 LiterFlüssig- und Feststoff-Komponente getrennt

Weitere Gebindegrößen liefern wir direkt, vom 25-Liter-Gebinde bis zum Tankwagen mit 20.000 Litern.

Menge für Ihren Schlauch berechnen (Schlauch-Rechner auf biostream.de, neues Fenster)

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Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Haben Sie Fragen zu Ihren Schläuchen? Sie erreichen uns unter +49-(0)5138-708 78 38 (täglich 8–15 Uhr, freitags bis 12 Uhr) oder per E-Mail an info@biostream.de. Die Dosiertabelle finden Sie im Infoblatt zur Schlauchdesinfektion (PDF).

Den Link zum Sicherheitsdatenblatt finden Sie nach dem Kauf auf Ihrer Rechnung. biostream® ZERO ist ein Biozidprodukt zur Desinfektion von Wasser und nicht zum Einnehmen bestimmt; die biostream® GmbH distanziert sich von MMS und CDL.